Aggressive Skates

Für sprungstarke Sportler: Aggressive Inline

Die speziell konstruierten Aggressive Skates sind vorrangig für Sporttreibende geeignet, die es gerne mit Hindernissen aufnehmen. Street beziehungsweise Agressive Skaten nennt man nämliche jene Disziplin, im Zuge derer Treppen, Geländer, Mauern und andere im öffentlichen Raum vorhandene Bauten mit den Rollschuhen befahren werden. Die zunächst als Trend und von vielen Anwohnern überdies als Vandalismus abgetane Funsportart hat vielerorts zur Konfrontation mit den Behörden geführt. Dies hat die Errichtung von sogenannten Skaterparks vorangetrieben, in denen die Rollschuhfahrer nun nach Herzenslust bladen, rutschen und springen können, ohne Gefahr zu laufen ein Treppengeländer zu demolieren.

An Aggressive Skates werden aufgrund ihres Einsatzgebietes wesentlich höhere Ansprüche gestellt. Sie müssen massive Stöße und meterhohe Sprünge abfedern und sollten auch beim Rutschen, dem sogenannten Grinden nicht zu Gleichgewichtsproblemen führen. Das Grinden ist eine wichtige Unterdisziplin des Aggressive Skatens und verlangt vom Fahrer eine hohe Körperbeherrschung und ebenso viel Mut. Unter grinden versteht man das Entlangrutschen oder -schleifen an einer Stange beziehungsweise einer Kante. Diese als Rails und Curbs bezeichneten Hindernisse sind in Skaterparks so montiert, dass die Sportler sich in Höhe und Schwierigkeitsgrad steigern können. Ein Fahrfehler führt mitunter zu schweren Verletzungen und zieht nicht selten Knochenbrüche, Schürfwunden und Prellungen nach sich.

Unterschiede im Design

Damit bei einem Slide über ein Geländer oder eine Kante nicht hängengeblieben und somit gestürzt wird, bietet der Fachhandel ein großes Angebot für das Aggresive Inline. Wo andere Sportgeräte eine durchgängige Reihe von gleichgroßen Rollen besitzen, befinden sich bei Aggressive Skates kleinere Räder beziehungsweise eine Schiene. Springt der Sportler auf ein Geländer oder eine Curb, gleitet er oder sie auf der Aussparung dahin. Denn auch die bei manchen Rollschuhen angebrachten, kleineren Reifen sind mit einer mittigen Aussparung versehen. Auf diese Weise verhindern die Skates, dass Sie die Bodenhaftung verlieren und ins Stolpern geraten. Mit gängigen Speed-, Hardboot- oder Softbootskates, die beispielsweise auch beim ausdauernden Nordic Skating verwendet werden, wären diese Tricks nicht möglich.

Einige Modelle, wie unter anderem diejenigen von Rollerblade, Salomon oder Seba bieten ihren Kunden die Option, selbst über die Länge der Gleitschiene und die Anordnung der Rollen zu entscheiden. Deshalb gehört es bei vielen Herstellern mittlerweile zum Standard, dass die Elemente allesamt mit einem Schraubenzieher abmontiert und so oft wie gewünscht wieder befestigt werden können. Das Universal Frame System hat Schienen und Skates standardisiert, so dass der Sportler nicht an eine bestimmte Marke gebunden ist. Wer möchte, kann also mit Schuhen von Valo und den Schienen von K2 unterwegs sein. Beide passen perfekt zusammen.

Robust und flexibel

Egal, ob Sie im Skaterpark Sprünge in der Halfpipe üben oder auf der Rail Ihren Gleichgewichtssinn schärfen möchten, mit nur wenigen Handgriffen lassen sich Aggressive Skates für die jeweilige Herausforderung umbauen und Ihren Bedürfnissen anpassen. Weil die einzelnen Bauteile des Sportgeräts damit unterschiedlich stark abgenutzt werden, sind selbige bei Markenschuhen einzeln austauschbar. Sind also die Soulplates, eine Art Hartplastiksockel zum Grinden kaputt, kann der Sportler sie einfach durch Neue ersetzen ohne gleich andere Inliner erwerben zu müssen. Die strapazierfähigen Sportgeräte hat man extra für waghalsige Stunts und Tricks designt. Deshalb halten sie wesentlich mehr aus als ihre Pendents für Langstreckenläufer.

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