Axialkugellager

Druckkugellager

Mehr über Axiallager erfahren Sie im Kugellager-Wiki unseres Shops. Die Axialkugellager sind in ein- und zweiseitiger Ausführung erhältlich. Wie bereits im Namen erwähnt, kann das Axiallager fast nur Axialkräfte aufnehmen und ist in radialer Richtung oft nur sehr gering oder gar nicht belastbar. Axialkugellager von KBS im Panta Shop bestellen! Die Axiallager gibt es als einseitig und beidseitig wirkende Lager.

Axialkugellager

Schrägkugellager werden oft in Bearbeitungsmaschinen verwendet. All diese Kugellager sind in axialer Richtung vorbelastet und werden im Einbauzustand mit höherer Präzision ausgelegt. Dadurch entstehen sehr starre Axiallager. Sie werden als doppeltwirkende Kugellager der Serien 2344 und 2347 in der Hauptspindel zur Axialkraftaufnahme verwendet und zusammen mit Zylinderrollenlager montiert.

Die Kugellager sind nicht Selbsthaltung. Schrägkugellager für Kugelgewindetriebe sind autark und nehmen auch die Radiallagerung der Spindel auf.

Axialkugellager und Axialkugellager für die Automobilindustrie- Friedrich Braun Deutschland AG

Axialgleitlager eignen sich aufgrund ihrer speziellen Bauweise ideal für kleine Geschwindigkeiten mit geringer Fliehkraft und großer Festigkeit. Der Kontaktwinkel eines axialen Lagers wird gegenüber dem Rillenkugellager auf 90 erhöht, so dass nur axiale Belastungen auftreffen. Man unterscheidet zwei Arten von Axiallagern: ein- und zweiseitig drehend. Zur klassischen Bauform des Axialgleitlagers kommen Sonderausführungen hinzu: Schrägkugellager, Drehverbindungen oder Drehverbindungen.

Drucklager werden häufig in Verbindung mit radialen Lagern verwendet. Wenn die von einem Kugellager zu absorbierenden Belastungen nicht in radialer sondern in Achsrichtung oder Wellenrichtung auftreten, sprechen wir von axialen Kräften. Zur Ableitung dieser auftretenden Belastungen sind Kugellager mit grundlegend anderer Bauart erforderlich. Die Standard-Radiallager sind für die Übertragung von hauptsächlich radialen Kräften ausgelegt, können aber auch kleine bis mittlere axiale auftreten.

Bisweilen sind die axialen Kräfte jedoch zu groß, um diese Lösungen vernünftig zu nutzen. Im Gegensatz zu Rillenkugellagern verteilen axiale Lager die Belastung gleichmässig auf alle Wälze. Aufgrund ihrer speziellen Bauweise sind Axialgleitlager besonders für Anwendungen mit niedrigen bis mittelgroßen Geschwindigkeiten und der erforderlichen sehr hohen Festigkeit geeignet. Zum Beispiel bei Stirnradantrieben: Hier entstehen sowohl radiale als auch axiale Kräfte.

Deshalb ist immer eine Verbindung von Radial- und Axiallagern auf einer einzigen Gelenkwelle erforderlich. Beispielkran: Vor allem große Belastungen entstehen in Axialrichtung, hier durch das Eigengewicht des Krans und die zu hebende Last. Hauptsächlich muss die Spindel oder Spindel gegen Verschieben in Axialrichtung abgesichert sein.

Axialgleitlager sind entweder ringförmig, außen wie Radiallager, jedoch mit grösseren Dimensionen, oder für grössere Belastungen in Scheibenbauweise. Sollen jedoch Walzen als Wälzelemente eingesetzt werden, sind die erlaubten Geschwindigkeiten sehr eingeschränkt, da hier nicht nur reiner Rollwiderstand eintritt. Aber auch hier dürfen radiale Belastungen nicht außer Acht gelassen werden; eine Verbindung von Radial- und Axiallagern auf einer Achse ist zwingend erforderlich.

Rillenkugellager: Keine Radialbelastung; für größere Geschwindigkeiten einsetzbar. Axial-Zylinderrollenlager: Sehr gute Belastbarkeit in Axialrichtung, stoßfest; auch in Radialrichtung nicht beanspruchbar. Nicht für große Geschwindigkeiten ausgelegt. Axial-Pendelrollenlager: Aufnahme von Axial- und Radialkräften, auch für größere Geschwindigkeiten einsetzbar. Axial-Nadellager: Sehr flach bauend, ideal für besonders starre und stoßfeste Lager mit hoher Axialkraft.

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