Base Jumping

Basejumping

Im idyllischen Lauterbrunnental in der Schweiz treffen sich Basejumper aus aller Welt. Im idyllischen Lauterbrunnental in der Schweiz treffen sich Basejumper aus aller Welt. BASIS-Springen und die Verlangsamung der Zeit. Base Jumping ist die Alternative zum Fallschirmspringen und ein spannender Nervenkitzel. Fallschirmspringen - Fallschirmspringen von einer festen Basis aus.

Reines Adrenalin

BASE aus 300 Meter Entfernung von einem Felsensprung? Wieso so platt abheben, wenn man aus 10.000 Meter Entfernung mit dem Fallschirm abheben kann? Aber gerade die geringe Bauhöhe und die räumliche Distanz zum Sprungobjekt machen das BASE-Springen für viele so attraktiv. Die Abkürzung BASE steht für Building, Antenna, Span and Earth, also für Bauwerke, Antennensysteme, Brücken und Steine.

Dies sind die Gegenstände, von denen die BASE -Jumper springen und einen ungeheuren Rausch des Adrenalins auslösen. Darf man mit BASE springen? Wolkenkratzer, TV-Türme, Brücken und Felsen, das hört sich nach einer großen Anzahl an, aber in Deutschland müssen Basejumpingobjekte erst einmal überprüft und Einzelsprünge vom Bundesverband für Fallschirmspringen zugelassen werden. Das BASE-Springen ist in Norwegen, Italien, Frankreich und der Schweiz jedoch ohne Bewilligung zulässig.

Die Schweiz ist auch der populärste Übungsort für BASE-Springen: das Tal von Lauterbrunnen. Bei BASE-Springen ist es besonders darauf zu achten, dass der Schirm trotz niedriger Starthöhe pünktlich aufgeklappt wird. Es wird durch Anziehen am Schirm eröffnet, bei tiefen Sprünge hat der BASE Jumper den Schirm bereits in der Tasche. Andernfalls kann es zu einem sogenannten Drall kommen, bei dem sich der BASE-Jumper um 180° verdreht und eventuell gegen das Sprungobjekt abprallt.

Zur Erzielung einer horizontalen Fluchtrichtung und zur Verlängerung des Fluges trägt mancher BASE Jumper einen Flügelanzug. Es wird auch zur Verbesserung der Kontrolle im Freifall und zum Abführen des BASE-Jumpers vom Sprungobjekt benutzt. Einen BASE-Sprung mit Flügelanzug nennt man einen WiSBASE-Sprung. Die Wingsuits werden nicht nur zum BASE-Springen, sondern auch zum Fallschirmsport benutzt.

Interessieren Sie sich für BASE-Springen? Um BASE springen zu können, müssen Sie jedoch ein erfahrener Fallschirmspringer mit Springlizenz sein.

Gefährliche Extremsportart: "Es gibt nur eine Sache oder nichts im Basejumping".

Prof. Karl-Heinrich Bette, 64, engagiert sich stark im Extreme Sports. Bette: Das ist zweifellos so. Das ist eine Übung, die man nicht auf die übliche Art und Weise erlernen kann. Bette: Das ist wahr. Mit dieser Übung würden sie eine Linie überqueren, die sie vielleicht nicht mehr kontrollieren können.

Bette:.... jeder Laien, soweit ich weiss, kann in die Tiefen springen, ohne eine Lizenz vorzuweisen und ohne durch eine mehrjährige Ausbildung in anderen Flugsportarten zu sein. Bette: Auch wenn der Zugriff auf den Base Jumper kontingent und kontrollierbar wäre, wie es beim Drachen- oder Fallschirmfliegen der Fall ist, gibt es in den Bergen genügend Steigpunkte, um sich ohne Steuerung zu bedrohen.

Ist Base Jumping als Breitensport geeignet? Bette: Nein! Der hohe Risikoanteil des Basejumpings kann durch jahrelange Erfahrung im Allgemeinen nicht vollständig abgemildert werden. Anders als beim Bergsteigen, wo der Mensch sich allmählich ein Niveau an Fähigkeiten aneignet und dann an Wänden mit unterschiedlichen Gewichten klettert, ist Base Jumping alles oder nichts.

Bette: Es ist eine Stuntübung für Menschen, die sich selbst berüchtigt überbewerten und für ihren Wunsch nach einmaligen Erfahrungen mit ihrem eigenen Leben oder ihrer eigenen Krankheit aufkommen. Bette: Das würde ich meinen. Eine allgemeingültige Bestimmung, was extremer Sport ist, gibt es nicht. Das Stabhochspringen bei Sturm und Wetter wäre für einen Laie bereits eine extrem sportliche Übung.

Extreme Sportarten sind für mich eine Sportart, die mit hohem Gesundheitsschaden verbunden sein kann - bis hin zum eigenen Untergang. Bette: Technologie ist besonders im Luftsport sehr gefragt. Bette: Das Gedankengut ist in der Extremsport-Szene weitläufig. Diese Überschätzung wird durch die gesellschaftliche Zuwendung zum Base Jumping angeheizt.

Bette: Die Entstehung von miniaturisierten Fotoapparaten und Internet-Foren wie YouTube hat sich als besonders schwierig erweisen. Bette: Es ist zu erwarten, dass die Ereignisse auch in Zukunft weiter zunehmen werden, denn das äußerst risikoreiche Versprechen von gesellschaftlicher Visibilität, Einmaligkeit und medialer Achtsamkeit. Sie wird auch von der fortschreitenden McDonaldisation und Red Bullisation des Abenteuer- und Risikosportes getrieben und gefeuert.

In den Filmen wird suggeriert, dass ein erlebnis-, risk- und herausforderungsfreies Zusammenleben verpasst wird. Bette: Das könnte man wohl aussprechen. Erlebnisse werden oft nicht mehr selbstständig eingeplant und durchlaufen. Die Verharmlosung von Erlebnis und Gefahr ist daher nicht von der Hand zu weisen. 2. Bestens trendy ist derzeit das vermittelte Erlebnis, das jedoch in nicht wenigen FÃ?llen â?" sehr zum wirtschaftlichen Nutzen des Erlebnis- und Erlebnisanbieters â?" heimlich nicht eingelöst wird, um einen Selbstschaden durch zu viel Furcht und Risikoerlebnis zu verhindern.

Steigt die Anzahl der High Attention Seekers? Bette: Auch hier habe ich keine Angaben. Hohe Aufmerksamkeit ist oft Voraussetzung, auch finanziell. Bette: Im täglichen Leben werden zunehmend Gefahren gemildert. In diesem Zusammenhang scheint der Breitensport für viele Menschen der einzige und einzige rechtmäßige Bereich zu sein, in dem die Wildnis, der Rausch und die extremen Existenzen noch ihren festen Platz haben.

Ich bin in meiner Rolle als jeder mehr für ein dosiertes Erlebnis, das mich und andere nicht ruiniert. Bette: Das weiß ich nicht. Bette: Das ist anzunehmen. Bette: Das große Ironman-Rennen fand gerade auf Hawaii statt. Der Triathlon ist eine Extremsportart, die in der Regel nicht zum Tod führen kann.

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