Elektro Skateboard Polizei

Skateboard Polizei

Der Elektro-Skateboard wurde beschlagnahmt und wird untersucht. Die Kantonspolizei Glarus mahnt jedoch zur Vorsicht beim Kauf solcher Fahrzeuge. Eine Polizeisprecherin sagte jedoch, das Haus sei wieder bewohnbar. Wie die Polizei am Montag mitteilte, werden die Skateboards, die in Freiburg zum normalen Transportmittel geworden sind, in Sicherheit gebracht.

Lustige Begleiter warnen die Polizei - Neu-Markt

Die E-Longboards, Mono-Wheels und Schwebeboards wirken zukunftsweisend, sind aber im Neumarkter Stadtteil präsent. Neunmalklassig. Für die Polizeibeamten der Kontrollen in Neumarkt, Parsberg und der Autobahndirektion sind von Zeit zu Zeit ungewöhnliche Dinge auf den Strassen zu beobachten. Eine Patrouille in Parsberg hat erst kürzlich einen 14-jährigen Mann auf einem außergewöhnlichen Fahrzeug angehalten.

Ein überlanges Skateboard, ein sogenanntes Longbord - aber ohne sich selbst abzulehnen. Die Longboards hatten einen Elektromotor (wir berichteten). Für den Knaben war das einzig Unsinnige, dass er auf einem offenen Fahrradweg war - was ihm nicht erlaubt gewesen wäre, wie die Polizei erklärte.

So ein Fahrzeug ist ein einzelnes elektrisches Laufrad, an dessen Seite der Fahrzeugführer auf klappbaren Trittstufen steht, um das Fahrzeug durch Gewichtsverlagerung zu lenken. Auf der einen Seite sind seiner Ansicht nach die nicht direkt lenkbaren Fahrzeuge mit einem hohen Risiko von Unfällen behaftet. Andererseits ist ihre Nutzung auf öffentlich zugänglichen Wegen und Orten nach dem derzeitigen Stand der Gesetzgebung nicht zulässig.

Das Informationselement erläutert, warum man Segways auf der Straße anders befahren kann als E-Longboards. Sonderfall: Segway sind jetzt in vielen Orten auf Achse. So werden die Elektrofahrzeuge zum Beispiel häufig für Stadtrundfahrten eingesetzt. Sie sind auch auf Straßen zu finden - was sie im Unterschied zu E-Longboards, Mono-Wheels, Schwebebrettern etc. auch dürfen.

Gesetzliche Situation: Dies ist in der "Verordnung über die Beteiligung von elektronischen Verkehrsmitteln" geregelt. Ihre Interpretation ist in einem Artikel in "Bayerns Polizei", der Mitarbeiterzeitschrift der Bayrischen Polizei, nachzulesen. Entsprechend sind Monoboard, E-Longboard und dergleichen Fahrzeuge. Dies führt zu einigen gesetzlichen Anforderungen, die der neue Fahrzeugtyp nicht erfüllt - was ihn von der Nutzung auf Strassen und Wegen ausschliesst.

Stefan Adelfinger, Chef des TÜV-Zentrums für Verkehrstechnik in Neumarkt, kennt die Vorgaben der Kfz-Zulassungsverordnung (FZV) und der Straßenverkehrszulassungsverordnung (StVZO). Nach Adelfingers Worten bestimmt er, welche Fahrzeuge einen Führerschein für das Führen auf öffentlichem Gelände benötigen und was in diesem Führerschein ist. Dies betrifft Fahrzeuge, die von Maschinen - also Kraftfahrzeugen - angetrieben werden, die mit Geschwindigkeiten von mehr als sechs km/h anfahren.

Laut Herstellerangaben werden mit E-Longboards bis zu 20 km/h erreicht. Jeder, der ein Fahrzeug auf der Straße fährt, benötigt einen Führerschein. Das Ministerium erwägt auch die Möglichkeit, dass die Verwendung solcher lustigen Begleiter einen Verstoss gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz darstellen könnte. Aber das ist natürlich eine rein gedankliche Betrachtung, da viele andere Aspekte den Einsatz auf Wegen und Orten bereits ausklammern.

Die Kontrollen der Polizei und des Autobahnpolizisten in Sachen Schwebebretter, Monoräder, E-Longboards etc. mussten noch nicht so weit gehen. Solche Begleiter sind nach eigenen Angaben noch nicht aufgenommen worden. Das bedeutet nicht, dass es keine denkwürdigen Ereignisse auf den Strassen in ihrem Einzugsgebiet gibt.

Als Jörg Degenkolb von der Neumarkter Kontrolle an modische Begleiter erinnert, kommen ihm so genannte Bierfahrräder in den Sinn. 2. Vor einiger Zeit hatte PI Neumarkt mit solchen Autos zu tun, die wie ein beweglicher Zähler aussehen. Doch auch das kann sich ein erfahrener Polizist merken. Weiterlesen: Weitere Neuigkeiten aus der Neumarkter Gegend hier.

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