Gloco Schlitten

Gloko-Schlitten

Das Wissenswerte über Gloco Gloco ist einer der Spezialisten für Holzspielplatz und Sportgeräte. Rodel und Schlitten der Hersteller German Luge und Gloco. Wir bieten die beiden TÜV-geprüften Schlittenmodelle "Mountain Toboggan" und "Davoser Toboggan" aus dem GLOCO-Programm an. Rodel, Einsitzer, "für echte Jungs", Marke Gloco, GS TÜV geprüft, gebraucht aber gut. Schlitten aus Holz, Steuerschlitten und Schlittenzubehör für den Winterspaß.

Ökonomie: Schlittenhersteller: Keine Forderung ohne Schneefall

In den Räumlichkeiten der Fa. Sirch in Sirch in Burgenland im Unterallgäu hat die Rodelsaison bereits kurz nach dem Osterfest angefangen. Vor allem im Rekord-Winter 2010/2011 explodierte die Nachfrage: "Wir haben gerade telefoniert und gesagt: Wir können nicht mehr liefern", erzählt Edeltraud Sirch, Ehefrau des Firmengründers Wolfgang Sirch.

Sie hätten in diesem Jahr 60.000 Schlitten gekauft. Bei Gloco in Dillingen wurden die Fluktuationen zu groß, Direktor Friedrich Glogger zieht die Reissleine, am Freitag, den 22. Juni 2013 wird der erste Schlitten hergestellt. Über drei Drittel des Absatzes erzielte Gloco mit Schlitten - zu viel für ein Erzeugnis, dessen Bedarf zu 80 Prozent von den Wetterbedingungen abhängig ist.

Der Gloco Schlitten, ein klassischer Schlitten von Gloco, kostet im Shop fast 50 , für einen von Sirch muss man einen ähnlichen Betrag einwerfen. Allerdings sei der Aufwärtstrend hin zum billigen Produkt weniger bei den Konsumenten, sondern vor allem bei den Dealern zu beobachten, sagt Glogger. Die rückläufigen Verkäufe von Schlitten und Schlitten werden auch vom Sporthändler INTERSPORT (Heilbronn) belegt.

Bei Sirch sollte die Fertigung nicht stillstehen. "Wir haben in dieser Jahreszeit bereits 15.000 Schlitten an den Fachhandel verkauft", erläutert Edeltraud Sirch. Zuerst werden die einzelnen Teile hergestellt: Leisten, Läufer und Ständer können besser gelagert werden. Bei manueller Arbeit passiert noch viel, je nach Ausführung beträgt die Zeit zwischen 25 min und zwei stündig.

Der Familienbetrieb stellt jährlich 15.000 bis 65.000 Schlitten her. Rund fünf der rund 70 Mitarbeiter sind jährlich in der Schlittenfertigung tätig. Das Wintersportgeschäft ist stark wetterabhängig, daher sind Holzpaletten und -verpackungen das Kerngeschäft des Unternehmens. "Wenn wir viele Schlitten anbieten, tun sie uns gut", sagt Edeltraud Sirch, "aber wenn wir keine davon anbieten, gefährden sie unsere Existenzen nicht."

Anders als Gloco: Friedrich Glogger hat in den letzten zehn Jahren immer wieder daran gezweifelt, die Fertigung einzustellen; 2008 stellte er die Arbeit zeitweise ein. "Ende der siebziger Jahre verkauften wir 150 Schlitten, dann ging es ununterbrochen zurück." "Wir hatten uns kurz zuvor frei genommen und man kann nicht von Null auf 500 gehen", sagt Glogger.

In der Zwischenzeit musste Gloco rund 30 Angestellte abbauen, alle Geräte wurden ausverkauft. Die Glogger GmbH bestellt ihre Erzeugnisse jetzt auch bei anderen Herstellern, darunter Sirch. Gloco setzt seit mehr als hundert Jahren vor allem auf Schlitten, doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg kam Sirch dazu. Edeltraud Sirch berichtete, dass die vorherige Generation das bedeutendste Stützpfeiler des Unternehmens mit Palette und Packmittel aufbaute.

In dieser Zeit ist auch die Anlage, in der die Läufer der Schlitten verbogen werden: Sie ist 70 Jahre jung. "Nicht jeder kann operieren", sagt Edeltraud Sirch mit ein wenig Hochmut auf seine eigene Sprache. Es kommt nicht in Betracht, eine neue Anlage zu kaufen, da die bestehende sehr gut ist. Würde das Schlittengeschäft nicht bereits Teil des Unternehmens sein, würden sie wahrscheinlich auch jetzt nicht starten.

Das Gebiet des Rodelns wäre sowieso kaum allein vorstellbar, sagt Edeltraud Sirch. Zu groß sind die Nachfrageschwankungen aufgrund der instabilen Wintern. Friedrich Glogger würde es nicht noch einmal in diese Industrie wagen: "Es war die rechte Wahl, dass wir aufhörten.

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