Härtegrad bei Matratzen

Matratzen Härtegrad

Wenn Sie eine neue Matratze suchen, werden Sie unweigerlich auf den Begriff "Härtegrad" stoßen, was in der Regel zu Verwirrung und Unsicherheit führt. Die Härte der Matratze ist wichtig, sollte aber auch nicht überbewertet werden. Damit wird Ihre Entscheidung nicht zum Härtefall. Die empfohlene Härte einer Matratze wird durch Körpergewicht, Körpergröße und Statur bestimmt. Wie hoch ist die Härte?

Wieviele Härtegrade gibt es für Matratzen?

Keine zwei Menschen sind gleich - das trifft auch auf den Kauf von Matratzen zu. Ausschlaggebend sind hier nicht nur die Schlafstellung und Allergie, sondern auch das entsprechende Körpergewicht und die Größe. Eine zu weiche Liegefläche kann nicht richtig abstützen, wenn sie zu fest ist, können beanspruchte Stellen nicht richtig einfallen.

Beide können zu Rückenbeschwerden fÃ?hren, daher werden Matratzen in verschiedenen StÃ?rken - den HÃ?rtegraden - hergestellt. Welche Matratzenqualität ist die richtige für mich? Bei den Matratzen sind die Härtegrade verschieden fest. In der Regel wird daher als Faustformel das Eigengewicht genannt, bis zu dem eine Liegefläche in einem gewissen Härtegrad ausreicht. Natürlich sollte auch die Körpergröße des Schläfers ins Verhältnis zu seinem Körpergewicht gestellt werden.

Doch auch die persönlichen Präferenzen sind wichtig: Wer lieber straffer liegen möchte, sollte einen festeren Härtegrad auswählen und wer es gemütlich soft mag, bevorzugt einen weichen Härtegrad als den für sein Körpergewicht empfohlenen. Matratzenhärte - Masse, Größe und individuelle Präferenzen sind entscheidend! Die richtige Matratzenhärte für Sie zu ermitteln ist nicht so leicht.

Ausschlaggebend für den besten Liegekomfort und die Orthopädie der Lendenwirbelsäule ist jedoch der korrekte Härtegrad. Ein zu weiches oder zu hartes Matratzenmaterial hat einen negativen Effekt. Wenn Sie eine passende Liegefläche finden, können Sie den geeigneten Härtegrad wählen. Die Verbindung von Matratzenhärte und passendem Federholzrahmen sorgt für eine optimale Körperunterstützung.

Wieviel Härtegrad gibt es für Matratzen? Abhängig vom jeweiligen Maschinenhersteller können die jeweiligen Härten mit anderen Bezeichnungen versehen werden. Hier haben wir die für sie geltenden Härten zusammengefasst und mit dem zugewiesenen Eigengewicht sowie eventuellen Synergien unterlegt. Die Matratzenhärten 1 (H1) sind für Menschen unter 60 kg geeignet.

Weil ein so niedriges Gewicht bei ausgewachsenen Menschen eher rar ist, werden nur wenige Matratzen in diesem Härtegrad produziert. Diese Matratzen sind oft nur in diesem Härtegrad erhältlich, d.h. sie sind wirklich maßgeschneidert. Wenn Sie mehr als 60 kg wiegen, sollten Sie nie eine Isomatte mit einer Härte von 1 auswählen (auch wenn Sie es lieber etwas sanfter mögen), da diese sonst sehr rasch ihre Form verliert.

Unter den Matratzen der Klasse 2 ist die Härte 2 (H2) eine der beiden meistverkauften in Deutschland - vor allem bei den Damen. Es ist besonders geeignet für Personen zwischen 60 und 80kg. Häufig werden diese Matratzen auch von schweren Menschen ausgewählt, die das Gefühl haben, dass sie nicht weit genug sinken (besonders im Schulterbereich).

Das ist jedoch nicht ungefährlich, da die Isomatte nicht die notwendige Unterstützung des Körpers bieten kann. Unter den Matratzen mit Härtegrad 2 Der weitaus häufigste Härtegrad in Deutschland sind die Matratzen mit Härtegrad 3. Das Körpergewicht und die Körpergröße der darauf liegenden Menschen sollte 80 kg betragen.

Abhängig vom jeweiligen Fahrzeughersteller beträgt die obere Grenze 100, 110 oder gar 120 kg (in der Regel werden jedoch Matratzen der Härte H4 für 120 kg empfohlen). Matratzenhärtegrad 3 wird auch als H3 bezeichne. Viele Matratzen werden sowohl in der Härte 2 als auch in der Härte 3 hergestellt - in der Regel wird diese Verbindung auch von Pärchen erwünscht.

Für Matratzen mit Härtegrad 3 Matratzen mit Härtegrad 4 (H4) sind für Menschen über 100, 110 oder 120 kg (je nach Hersteller) geeignet. Diese Matratzen werden oft auch als feste, extra-feste oder gar ultra-feste Matratzen bezeichne. Weil viele Konstrukteure oder Modelle keinen weiteren Härtegrad haben, gibt es oft keine obere Grenze für den nächst höheren Härtegrad.

Neben Matratzen mit Härtegrad 4 ist die Härtegrad 5 (H5) die rarste mit Härtegrad 1. Häufig ist die Matratzenhärteklasse 4 auch für Schwergewichtige geeignet und die Matratzenhärteklasse 5 ist nur schwieriger. Dies ist wahrscheinlich auch der Hauptgrund, warum einige Produzenten keine Matratzen der Klasse 5 im Programm haben.

Matratzen mit einer Härte von fünf sind in der Regel für Personen mit einem Gewicht von 140 oder 150 kg oder mehr geeignet, aber die untere Grenze beträgt gelegentlich 120 kg. Bei den Matratzen mit Härtegrad 4 Matratzen haben Härtegrade nicht notwendigerweise etwas mit dem Liegen zu tun. Insbesondere hochwertige Kaltschaumstoffe, wie z.B. von Werkmeister Matratzen, haben aufgrund der Materialbeschaffenheit ein relativ sanftes Liegen, während sich Latex-Matratzen aufgrund ihrer sehr hohen Dichte etwas festigen.

Auch die Auswahl einer Matratzen-Härte-Kombination ist bei Visco-Matratzen nicht ganz leicht. Visco-Matratzen sorgen deshalb von Anfang an für ein weiches Liegen, was aber nichts mit dem Härtegrad der Matratze zu tun hat. Anstelle des Härtegrades sollten Visco-Matratzen eine ausreichende Dichte des Stützkerns aufweisen. Bei der Anschaffung von Visco-Matratzen ist also nicht nur der Härtegrad, sondern vor allem die Dichte ausschlaggebend.

Bei Latex- und Latexmatratzen muss man jedoch besonders vorsichtig sein, da die einzelnen Matratzen in der Regel nur einen Härtegrad haben, je nachdem, welche Schicht aus härteren Werkstoffen wie z.B. Kokosnusskautschuk vorhanden ist. Im Gegensatz zu einer Schaumstoffmatratze kann hier die Stärke durch eine spezielle Anarbeitung nicht abweichen. Sie ist kein Mittel zur Änderung des Grundhärtegrades.

Der Härtegrad der Matratzen ist bei Bonell- und Taschenfederkernmatratzen in der Regel abhängig von der Drahtdicke und der Zahl der Wicklungen und Feder. Zum Beispiel kann bei einer Federmatratze die Drahtdicke bei Matratzen 2,0 Millimeter in H1, bei Matratzen 2,2 Millimeter in H2 und so weiter betragen. Feder mit mehr Umdrehungen bietet eine größere Rückfederkraft und die Federkerne sind daher mehr punktelastisch.

Zudem macht eine größere Zahl von Sprungfedern eine Taschenfedermatratze in der Regel schwieriger, so dass eine mit 2000 Sprungfedern nicht unbedingt besser ist als eine mit 500 Sprungfedern. Doch auch bei einer großen Zahl von Sprungfedern kann ein Härtegrad gewählt werden, so dass die Sprungfedermatratze mit 2000 Sprungfedern von Anfang an nicht zu schwer ist.

Als Beispiel für qualitativ hochstehende Tonnen-Taschenfederkern-Matratzen sind Rummel-Matratzen zu nennen. Für ein gutes Liegen ist nicht nur die Bettmatratze und die entsprechende Matratzenhärte, sondern auch der Federholzrahmen ausschlaggebend, da sich Matratzen und Federholzrahmen gegenüberstehen. Es gibt keinen Härtegrad für den Lamellenrost, aber der Lamellenrost kann richtig eingestellt werden.

Natürlich ist der Lamellenrost auch für die Unterstützung und Anpassung des Körpers von Bedeutung. Im Allgemeinen vervollständigen sich Matratzen und Lattenroste in ihrer Wirkung. Nicht nur die Matratzenhärte, sondern auch der Lamellenrost unter der Liegefläche bietet ein gutes Liegen. Es gibt keinen Härtegrad des Lattenrostes, mindestens der Lattenroste kann nicht in unterschiedlichen Härten gewählt werden.

Bei einigen Lamellenrosten ist es jedoch möglich, den Härtegrad einzeln nachzustellen. Sie können die Festigkeit nahezu jedes (höherwertigen) Lattenrostes in unterschiedlichen Bereichen mittels praxisgerechter Einstellschieber einstellen; bei dem einen oder anderen Lattenrostenrahmen geht das auch mit jedem Plattenmodul. Ein solcher Plattenrost (z.B. Froli-Lattenrost) ist daher sehr punktelastisch und eignet sich besonders gut für Seitengitter.

Wenn die Schultern nicht weit genug in die jeweilige Region eintauchen können, muss dies nicht unbedingt auf die Matratzenhärte oder den Härtegrad der Matratzen zurückzuführen sein. Die Lattenroste können auch daran sein. Hier sollte man zunächst die unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten am Lamellenrost testen oder ein punktelastisches Model erwerben. Welche Matratzen sind für zwei Menschen am schwierigsten?

Problematisch wird es, wenn sich zwei Menschen eine Schlafmatratze teilen, da beide Schwellen kaum das selbe Körpergewicht haben. Sie sollten niemals eine durchgehende Bettmatratze mit nur einem Härtegrad aussuchen. Für einen der beiden Gesellschafter wäre die Isomatte immer zu zart oder zu fest. Im Idealfall sollten zwei getrennte Matratzen verwendet werden, die optimal auf jeden einzelnen Schlafwagen abgestimmt sind.

Der störende Besucherriss in der Bildmitte kann leicht mit einem durchgehenden Belag, einem Matratzenbelag oder einer Love Bridge abgedeckt werden. Als zweite Option kann eine so genannte Partner-Matratze gewählt werden, bei der zwei Einzelkerne in einem durchgehenden Überzug mitgenommen werden. Die Partner-Matratze ermöglicht es, für jede Seite der Matratze einen anderen Härtegrad zu bestimmen.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, welche Matratzenqualität für Sie in Frage kommt, kontaktieren Sie uns bitte und holen Sie sich eine kostenlose Beratung durch unsere Fachberater. Wenn sich zwei Menschen eine Bettmatratze teilen, kann es schwer sein, den richtigen Härtegrad zu wählen. Wenn beide Menschen ungefähr die gleiche Menge an Gewicht haben, wird der Härtegrad entsprechend dem Gewicht gewählt.

Wägen die beiden Parteien jedoch unterschiedliche Mengen, sollte man sich idealerweise nicht für eine durchgehende Bettmatratze mit nur einem Härtegrad entscheiden. Andernfalls wäre die gewöhnliche Bettmatratze immer zu zart oder zu fest für eine schlafende Person. Besonders wenn die Liegefläche sanfter als tatsächlich passend ist, kommt es rasch zu heftigen Rückenbeschwerden. Sie sollten für jeden einzelnen Teilnehmer eine eigene Liegefläche auswählen, so dass jeder auf seiner eigenen Liegefläche ruhig liegt.

Der störende Riss zwischen zwei Matratzen kann mit einer durchgehenden Matratzenauflage überbrückt oder mit einer Love Bridge abgedeckt werden. Wenn Sie jedoch nicht auf eine durchgehende Liegematratze verzichten wollen, sind so genannte Partner-Matratzen ideal für zwei Personen. Für jede Seite der Liegefläche können verschiedene Härtegrade ausgewählt werden. Die Matratzen werden dann während der Herstellung zusammengeklebt.

Einige Hersteller, wie z.B. Rummel Matratzen, bieten auch zwei getrennte Matratzenhülsen mit unterschiedlichem Härtegrad in einem Einband an. Sie können in der Regel zwischen mehreren Deckeln auswählen, die Ihnen am meisten zusagen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Matratzenhärte Sie brauchen oder wenn Sie irgendwelche Probleme mit den Matratzen haben, können Sie sich an unsere spezialisierten Beraterinnen und Berater richten.

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