Höhle der Löwen Fliege

Löwenhöhlenfliege

Bereits in der dritten Staffel läuft die erfolgreiche Gründerschau "Die Höhle der Löwen", die auf Vox gezeigt wird. Handgeknotet und unsere vorgeknüpften Fliegen werden von Hand geknotet. In der zweiten Staffel präsentiert Startup Floerke die Löwenhöhle auf VOX. Gibt es Floerke nicht auch bei "The Cave of the Lions" auf VOX?

Das Mode-Label von Floerke: Bonns Lord of the Flies war bereits in der "Höhle des Löwen".

David Schirrmacher hat diese Story wahrscheinlich schon oft gehört. Auf die Frage, wie er tatsächlich auf die Frage kam, wie er Fliegen zur Selbstbindung verkauft, gab er die Lösung nicht selbst, sondern fragte einen jungen Mitarbeiter, der dabei war. Natürlich weiß Annika Mehmeti die Geschichte: "Sie wollten zu einem Benefizball nach Wiesbaden, suchten eine Fliege zum Binden und fanden keine.

"Der 25-Jährige spricht im Gespraech in seiner Firmenzentrale auf dem Bonnischen Minimarkt, gleich neben dem Altstädter Rathaus. 2. "Im Laden habe ich nur sehr teuer gefunden, für 130? und mehr. In dieser Zeit absolvierte der damals noch BWL-Student an der EBS Hochschule für Ökonomie und Recht im Hessischen Oestrich-Winkel ein Volontariat bei der DB und war, gelinde gesagt, nicht sehr beschäftigt.

So hat er die Zeit anders genutzt, 1000 Euros in Selbstbindung aus China investiert, den Online-Shop "A Gentleman's Ones" (auf Deutsch: "Dinge für den Herrn") gegründet, die Fliegen für je 20 Euros verkauft und nach drei Monate 6000 Euros verdient. "Vier Jahre später trug er neben Jeanskleidung nur noch Kleider seiner eigenen Marke: sandfarbige Cuplloafer, rosa Strümpfe, ein maßgefertigtes Hemd mit einem sehr hellen Rosa-Ton, eine hellblaue Karojacke, natürlich auch maßgefertigt, und eine minzfarbene Grenadinenkrawatte.

Mit Schirrmachers Messeauftritt auf der Vox-Gründerausstellung "Höhle der Löwen" drei Monaten später war der große Aufschwung da. So konnte der Jungfliegenvermarkter drei Anleger von seiner Geschäftsidee begeistern und ein sechsstelliges Gründungskapital aufbringen. Die Fliege hat Stefan Raab als Herausforderung selbst gefesselt. Jüngere Herren wie der von US-Serien wie "Suits" oder "Mad Men", die einen schicken Anzug der 50-er und 60-er Jahre feiern, sind die Hauptzielgruppe.

Aber auch Kaufhäuser wie Kaufhof und Männerausstatter wie Anson's haben seine Fliegen in ihr Angebot aufgenommen. Aber nicht nur ausgefallene Fliegen, Bänder, Strümpfe, Taschentücher und seit einiger Zeit auch Maßschuhe, Shirts und Kostüme zu vertreiben, ist die Idee des Jungunternehmers. Also, wenn unsere Aufgabe lautet: "Männer kleiden sich wieder besser".

"Statt 2016 zur Modewoche nach Berlin zu gehen, eröffnet das Unternehmen seinen ersten eigenen Laden in der Düsseldorfer Stadtmitte in der Mittelnstraße. Die Risiken, die er auf sich nimmt, kennt er. Aus diesem Grund ist er auf spezielle Events angewiesen, um die männlichen Kunden in seine Läden zu locken, die er "Gentleman's Lounge" nannte.

"Das Kölner Business ist "überraschend gut", sagte er. Der Jahresumsatz von Henkel hat sich vervierfacht. SCHIRMMACHER beschäftigt 50 Angestellte. Bisher hat er seine Fliegen und Shirts in China anfertigen lassen, seine Stiefel kommen aus der Langobarde, seine Strümpfe aus Baden-Württemberg. Das ehrgeizige Unternehmensziel ist es jedoch, die Produktion seiner Erzeugnisse nach Deutschland zu bringen, so wie er es bei den ersten Fliegen und Bändern getan hat.

"Die Bonnerin erwarb dafür im November 2017 die Firma Édsor Krone. Das Risiko ist uns bekannt.

Mehr zum Thema