Kingpin Achsen

Achsschenkelbolzen

Im Allgemeinen gibt es zwei verschiedene Arten von Achsen. Auf der einen Seite die Standard Kingpin Achse, auf der anderen Seite die Reverse Kingpin Achse. Der wichtigste Schraube an einer Achse ist definitiv der Zugsattelzapfen. Die Skateboard Achsen, auch Traditional Kingpin Axles (TKP) genannt, unterscheiden sich. Die Produktinformation "Globe Slant Reverse Kingpin Truck".

Longboard-Achsen - Finden Sie die richtige Welle für ein optimiertes Lenkverhalten!

Die Longboardachsen sind neben dem Longboard-Kugellager und den Laufrollen auch ein äußerst wichtiges Teil Ihres Boards. Außerdem haben sie einen großen Einfluß auf die Fahrleistung. Im Fachjargon "Longboard Trucks" werden die Achsen aus einer Grundplatte ("Baseplate") zusammengesetzt. Ein T-förmiges Teil, das die eigentliche Longboard-Trucks für die Radaufhängung an seinen Stirnseiten aufnimmt.

Bestehend aus dem oben erwähnten Drehpunkt und einem Achsbolzen, der für die Fixierung der Walzen zuständig ist. Der Schwierigkeitsgrad der Piste hängt in der Regel von der Art der ausgewählten Longboardfahrt ab. Zum Beispiel beim Carven werden schmale Kleiderbügel eingesetzt, damit die Walzen bei Kurvenfahrten möglichst kurze Wege haben. Buchsen sind kleine Lenkungsgummis, die in der Mitte der Achsen montiert sind.

Auf jeder Welle befinden sich 2 Buchsen, also total 4 Buchsen pro Langschild. Die kleinen unauffälligen Teile haben einen großen Einfluß auf das Steuerverhalten und bieten das grösste Potenzial, Ihr Langboard nach Ihren Wünschen zu stimmen. Die Buchsen sind für nur wenige Euro zu haben, daher können Sie die unterschiedlichen Bauformen und Typen nach Belieben ausprobieren.

Buchsen sind unterschiedlich hart. Darüber hinaus gibt es Buchsen in verschiedenen Ausführungen. Jedes Formular hat einen anderen Einfluß auf Ihre Fahrleistungen. Konische Buchsen zum Beispiel steigern Ihre Lenkbarkeit und Manövrierfähigkeit. Zylindrische Buchsen gewährleisten eine größere Fahrsicherheit und sind daher für den Einsatz bei hohen Drehzahlen bestens gerüstet. Longboard-Achsen sind in der Regel so genannte "Reverse Kingpin-Achsen".

Der Königszapfen, der einer Achsmutter gleicht, weist nach aussen. Aufgrund der veränderten Position des Zugsattelzapfens verändern sich die Hebelübersetzungen an der Steigung und der Radachsenabstand vergrößert sich. Dadurch erhöht sich der Lenkgenuss im Gegensatz zu herkömmlichen Kingpin-Achsen. Inwiefern kann das Steuerverhalten beeinflusst werden? Longboardachsen haben einen entscheidenden Einfluß auf das Steuerverhalten Ihres Boards.

Der Clou ist, dass Sie diesen Einfluß weitgehend selbst festlegen können. Zum einen können Sie über die große Verschraubung am Zugsattelzapfen das Steuerverhalten Ihrer Longboardachsen bis zu einem bestimmten Grade steuern. Sie sollten jedoch darauf achten, sie nicht zu weit zu lockern. Die Walzen greifen das Dach an, wenn die Steigung zu steil ist, was zu gefährlichem Sturz und Unfall führt!

Also, wenn Sie auf dem Königszapfen herumschrauben, vor der Tour auf dem Brett stehen und ein paar Mal hin- und herrutschen. Achten Sie darauf, dass die Walzen das Belag nicht anlaufen. Vielleicht ist die beste Lösung die Verwendung von Buchsen. Die Buchsen sind umso sanfter, je besser das Brett ist.

Fügen Sie den Schwenkwinkel hinzu. Dies kann auch zur Steuerung des Lenkverhaltens genutzt werden. Er wird zwischen Decks- und Zugsattelzapfen gemessen. Die Schwenkwinkel sind prinzipiell grösser als bei einem Skateboard, um eine höhere Lenkbarkeit der grösseren Bretter zu erwirken. Mit der Änderung des Schwenkwinkels ändert sich das Steuerverhalten entsprechend.

Der Lenkwinkel ist umso höher, je grösser der Lenkwinkel ist. Mit kleinerem Neigungswinkel können größere Drehzahlen erzielt werden. Am einfachsten lässt sich der Schwenkwinkel ohne den Kauf eines neuen Achssatzes ändern, indem man "Riserpads" verwendet. Wenn Sie die schmale Fläche nach aussen montieren, erhöht sich der Neigungswinkel und umgekehrt.

Wenn Sie die Longboard-Achsen einzeln kaufen wollen, weil Sie Ihr eigenes Langboard entwerfen wollen oder weil eine der Achsen gebrochen ist, müssen Sie beim Einkauf auf einige Punkte achten. Longboardachsen zeichnen sich durch ihr Material aus. Bei Longboardachsen wird das Blech kaltgeschmiedet.

Diese Longboardachsen haben den großen Vorzug, dass sie sehr robust sind. Dieses Verfahren ist jedoch sehr komplex und daher sind CNC-Langbordwagen verhältnismäßig kostenintensiv. CNC-Achsen sind für Longboard-Einsteiger nicht zu empfehlen, sie sind zu kostenintensiv. Da die serienmäßige Königszapfenachse auch auf Rollbrettern zu finden ist, macht diese Bauweise auf Cruiser Longboards und Freeriden durchaus einen Sinn, da diese Bretter am besten dem klassischen Rollbrett nachgebaut sind.

Weil eine umgekehrte Königszapfenachse für hohen Lenkgenuss sorgt, ist sie ideal zum Carven. Longboardachsen sind in unterschiedlichen Bauhöhen und Baubreiten erhältlich. Bei den meisten Longboard-Achsen beträgt die Achsbreite ca. 180 Millimeter. Bei Longboardanfängern gelten grundsätzlich - lieber etwas weiter als zu eng! Breitachsen sind schlichtweg standfester.

Wenn Sie schon etwas Erfahrungen haben, können Sie auf engere Achsen umstellen. Die breiteren Achsen sind ideal für den Freeride und die Abfahrt. Bei der Achshöhe sollten Sie lediglich darauf achten, dass die Achsen und Walzen zueinander passen. Wenn zum Beispiel die Walzen zu groß für die Welle sind, kann dies zu Radbissen werden. Wer Räder und Achsen im Satz kauft, muss sich darüber keine Sorgen machen.

Die Longboardachsen sollten wie das Wälzlager regelmässig nachgeschmiert werden. Auf Mineralöle sollte verzichtet werden, da diese die Kunststoffschale des Pivotcups beschädigen würden. Diese Longboardachsen haben einen großen Einfluß auf die Fahrleistungen, insbesondere auf das Steuerverhalten Ihres Boards. Um hier keine Kompromisse eingehen zu müssen, sollten Sie beim Einkauf darauf achten, dass die Achsen auf Ihren Wunschfahrstil eingestellt sind.

Wer sich regelmässig um sie kümmert, wird viel Spass auf seinen Longboardfahrten haben!

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