Opel Bochum

Der Opel Bochum

Die Adam Opel AG Bochum I gehörte zusammen mit den Opel-Werken II/III zum Produktionsstandort der Adam Opel AG in Bochum. Eine Ära geht zu Ende: Heute wurde das letzte Auto im Opel-Werk Bochum montiert. Selbstverständlich schreiben wir diesen Blog vor allem für alle, die sich mit dem Standort Bochum der ADAM OPEL AG verbunden fühlen. Opel-Filialen in Bochum: Hier finden Sie alle Adressen, Filialen und Öffnungszeiten der Opel-Filialen in Bochum. In Bochum drängen die Opel-Mitarbeiter auf eine Lösung der Krise.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Edit | | | Quellcode bearbeiten]>

Die Adam Opel AG Bochum I gehörte zusammen mit den Opel-Werken II/III zum Fertigungsstandort der Adam Opel AG in Bochum. Die Anlage I lag auf dem Gelände des Bergwerks I der Zeche Dannenbaum am Teilstück Nordhausen-Ring der Stadtumgehung Bochum. Am Autobahndreieck Bochum/Witten hatte das Tor 4 fast direkte Anbindung an die BAB44.

Die Grundstücke wurden von der Bochum Perspektive 2022 im Jahr 2015 zu einem Symbolpreis erworben, um sie im Zuge des Projektes 51°7 in die städtebauliche und wirtschaftliche Erschließung zu bringen. 1] Die leeren Produktionshallen von Opel wurden dadurch weitgehend abgebaut. Nachdem sich herausstellte, dass die Kohlenkrise nicht nur zyklisch, sondern auch strukturell war, begannen im Feb. 1959 Verhandlungen mit General Motors, repräsentiert durch Gaston de Wolff, über die Ansiedlungsbedingungen für Opel; am 20. 5. 1960 gab die Bochumer Stadtverwaltung den Neubau eines Opel-Werkes auf dem Zechengelände des Bergwerks Dannenbaum bekannt, dessen Schließung am 10. 12. 1958 von der Bergwerks-AG in Gelsenkirchen (GBAG) beschlos sen.

Im gleichen Jahr erwarb die Hansestadt das Grundstück von der GBAG für rund 2,2 Mio. Mark zuzüglich zusätzlicher Fläche für weitere 3 Mio. Mark und bereitete es für rund 1 Mio. Mark für den Bau vor. In Bochum wurden alle Rückbaukosten sowie die Verantwortung für mögliche Bergbauschäden übernommen.

Für rund 1,2 Mio. Mark veräußerte die Hansestadt Bochum im Mai 1960 das bebaubare Grundstück an die Adam Opel AG und übernimmt zusätzliche Aufwendungen für den Anschluß an den zu errichtenden Opernring (heute Teil des Ruhrgebiets ) und den Kauf des jetzigen Kraftwerkes Bochum von der Grube Prinz-Regent.

Zunächst wurde in Bochum nur die neue Auflage des Kadetts mit rund 60 Exemplaren pro Stunde produziert, dann wurde die Kapazität bis 1969 auf 105 Exemplare pro Stunde erhöht. Mit dem Opel Manta ab Mitte des Jahres 1970 und dem Opel Ascona A ab Mitte des Jahres wurde auch die Produktion von zwei weiteren Serien gestartet und bis in die Jahre 1980 (Ascona) und 1988 (Manta) fortgesetzt.

In der Spitze des Jahres 1992 rollten 361.994 Autos vom Band, danach gingen Produktion und Mitarbeiterzahl stetig zurück, obwohl die Produktion des Opelzafiras ab 1999 eine zweite in Bochum produzierte Serie und eine Jahresproduktion oberhalb der 300.000er Marke bedeutet. Seit 2004 werden neben dem Opel Astra H nur noch die Kombiwagen des Opel Astra H in Bochum gebau.

Im Jahr 2011 waren noch rund 5.170 Mitarbeiter in den Opel-Werken in Bochum tätig. Mit dem Wegfall der Autoproduktion in Bochum im Jahr 2014 gehen rund 3.500 Arbeitsplätze verloren. 7] Am Montag, 17. November 2014 um 00:27 Uhr rollte der zuletzt produzierte Pkw, ein sogenannter Zafira, in Bochum vom Band; die Produktion des Tourers wurde in das Rüsselsheimer Stammwerk umgesiedelt.

Die Anlage ist seit MÃ??rz 2014 auf der Route der Industriekultur, Themenroute Bochum, gelistet. Pressestelle der Landeshauptstadt Bochum: Markus 51 7 - ehem. Opelwerk I.

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