René Wegner

Rene Wegner

So hat René Wegner den Sport Headis erfunden und was er daraus macht. In einem Interview erklärt Gründer René Wegner, warum dieser Sport eine so steile Karriere hinter sich hat. Auflistung aller TV-Serien von und mit René Wegner: Leben! Dann wird René Wegner die Nachfolge von Topfs antreten. Die Headis Trendsports UG, René Wegner.

Headis Erfinder René Wegner übt Kritik an der Snowboardindustrie

Die Situation in der Snowboardbranche und wie man mit dem Erfolg von Kopfis aus der Krisensituation herauskommt. "Im Snowboarding funktioniert die Freischaltung über Filmpremieren oder Werbefahnen schon am Anfang", erzählt Wegner: "Als wir das Produkt erfanden, ging der Vertrieb über soziale Medien vonstatten. Für Wegener geht es im Grunde darum, "potenzielle Werbetreibende immer sehr intensiv in die zu erzielende Story einzubeziehen und ihnen zudem eine ganz gewöhnliche Werbewirkung zu geben".

Hinzu kommt die Fragestellung, wie Unternehmen ihren Umsatz über den Weihnachtswinter hinaus steigern und die Kundentreue über das ganze Jahr hinweg fördern können. Die Sportler müssen laut Wegener einen viel größeren Beitrag leisten, um die Kundentreue weiter zu festigen. "Dazu gehören natürlich auch Ausnahmesportler wie Snowboard-Legende J.P. Walker, der natürlich in Filmen zu sehen ist und immer die Kleider seiner Förderer an hat.

Dabei geht es um Verbundenheit und Loyalität - und das ist es, was Wegener und sein Headis-Team in der Kundenkommunikation zu leisten suchen. Genau durch die Social Networks erreicht Headis eine enorme Ausbreitung. Die bestehenden und auch interessante Branchengeschichten werden den neuen Adressaten nicht vermittelt", beklagt er.

Die Identifizierung mit Spitzensportlern "lässt viel zu wünschen übrig" Für ihn ist der klassisch erzählerische Stil "höher, rascher, weiter" natürlich ein Weg, um den Kunden anzusprechen, aber der Konsument erkennt die sportlichen Leistungen oft nicht mehr. Die letzten 180 Jahre werden dann gar nicht bemerkt und dementsprechend bleibt die Identifizierung mit den Spitzensportlern zu wünschen übrig", sagt der Dozent.

"Vielmehr interessiert es viele, was ein Autofahrer neben den verrückten Tricks macht", sagt er. Damit wären die Möglichkeiten einer Trendwende zwar vorgegeben, aber Wegener ist trotzdem beunruhigt: "Die Industrie hält an den bisherigen Marketingansätzen fest. "Da viele Menschen ein- bis zwei Mal im Jahr Snowboarding betreiben, ist der Bedarf an neuer Ausrüstung relativ gering", sagt Wegner: "Wenn es in der Kerngruppe nicht mehr genügend Verbraucher gibt, um das Business profitabel zu machen, dann müssen sich die Betriebe an neue Kundengruppen wenden.

"Doch jedenfalls im Augenblick ist Wegener pessimistisch: "Die Offenheit der Snowboardfirmen für diese neuen Kundengruppen reicht meiner Ansicht nach nicht aus".

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