Wer hat Sport Erfunden

Der den Sport erfunden hat

Sportgeschichte und andere Bewegungskulturen. Die Grundrissform des Spielplatzes hat die Form eines länglichen Rechtecks. Dem Mythos nach gründete der Halbgott Herakles die Spiele zu Ehren seines Vaters Zeus, des höchsten Gottes der griechischen Götterwelt. Dennoch hat sich der Sport in England weiter entwickelt. Der Futsal - Hallenfußball als Trendsportart dank Spezialball.

Wettkampfsport: Historie des Spitzensports - Sport - Verein

Viele Athleten besuchten die Olympiade in Griechenland, die keine weiteren professionellen Pflichten hatten und sich ganz dem Sport zuwandten. Weil ein Athlet, der als Gewinner von den Partien zurückgekehrt war, in seiner Heimatregion als Helden geehrt wurde. Abhängig von der Begeisterung des Fürsten für den Sport wurden ihm Steuervergünstigungen, Immobilien oder Geldgeschenke gewährt.

Schon damals wurden die erfolgreichen Athleten weggelockt: Einige der erfolgreichen Gladiatoren wurden wie Pop-Stars angebetet. Am Ende des vierten Jh. n. Chr. erklärt der Imperator Theodosius die heidnischen Winterspiele und verbietet sie. Der Sport spielt im Hochmittelalter eine viel kleinere Rolle als in der Antike. Wettbewerbe fanden nur in der Art von Turnieren statt, die - vergleichbar mit Gladiatorenkämpfen - mehr dem Militär als dem Sport diente.

Zeitgleich mit der industriellen Entwicklung des neunzehnten Jahrhunderts begeistern sich immer mehr Menschen für den Sport - sowohl im aktiven als auch im passiven Bereich. Für viele war der Sport ein Gleichgewicht zur oft dummen, beschwerlichen Tätigkeit in den Betrieben. Der erste Profiverein wurde dort 1869 gegründet: die Cincinnati Red Stockings. Gleichzeitig stieg das Fußballinteresse auf den englischen Isles, wo die Vereine in den 1880er Jahren begannen, ihre Mitglieder zu bezahl.

Vor allem aber waren es die 1896 erstmals ausgetragenen olympischen Winterspiele der Moderne, die den Sportwettkampf wieder ins Bewußtsein brachten. Profisportler waren bei den Spielen jedoch lange Zeit missbilligt. Das Ideal der Olympia-Gründer war von Ehrlichkeit und Gerechtigkeit gekennzeichnet. Dies beinhaltete zunächst auch die Auffassung, dass Vorbereitungen und Trainingsmaßnahmen dem Sportgeist zuwiderlaufen.

Der Olympia-Veranstalter hat es versäumt, präzise und zum Teil widersprüchlich formulierte Bestimmungen festzulegen. Es ist kein Zufall, dass es bei den Spielen immer wieder zu Skandalen um angeblich Profisportler gekommen ist. Nach Überwindung der Auswirkungen des Ersten Weltkrieges nahm das Sportinteresse in der ganzen Welt zu. Egal ob es sich um die Sportarten Sport, Golf, Tennis, Boxtraining, Fußball, Ski oder Athletik handelt - wer zu den Besten in seinem Sport gehört und keine allzu hohen Anforderungen hatte, konnte damit schon damals seinen Unterhalt erwirtschaften.

Während sie bisher vor allem von den Erträgen aus Eintrittsgelder und Boni profitierten, konnten die Sportler ihre zunehmende Beliebtheit aufgrund ihrer medialen Präsenz nun absetzen. In den 80er Jahren, mit dem Einzug des privaten Fernsehens und des globalen Satellitenprogramms, stieg das Medieninteresse an Sportereignissen enorm an. In den meisten Faellen garantierten die Sportveranstalter Quoten, waehrend die Fernsehveranstalter die Rundfunkpreise in die Hoehe drueckten.

Zu Beginn der 80er Jahre bezahlten ARD und ZDF den Vereinen rund 323.000 EUR für die Bundesliga. Die ARD hat zwischen 2013 und 2016 im Schnitt 250,25 Mio. EUR pro Jahr in die Senderechte investiert. Die Pay-TV-Sender Sky zahlen zurzeit im Schnitt 485,7 Mio. EUR pro Saison.

Bei allen für das TV attraktiven Sportaktivitäten sind die Sendepreise - und damit auch die Löhne der Athleten - in die Höhe geschnellt. Im US-Basketball beispielsweise erzielte ein Mitglied der NBA (National Basketball Association) im Jahr 2011 durchschnittlich 5,1 Mio. USD, während der Top-Verdiener Kobe Bryant im Jahr 2015 30,5 Mio. USD von seinem Club Los Angeles Lakers erspielte.

Weltbekannte Athleten wie z. B. Tigers Woods, Michael Schumacher, Lionel Messi und Michael Jordan haben in ihrer Karriere mehrere hundert Mio. EUR erwirtschaftet. Viele Athleten, die ihre besten Leistungen erbringen, sind noch immer Semiprofis, die gleichzeitig eine Karriere, ein Diplom oder eine Lehre anstreben. Auch die Medaillen bei den Wettkämpfen bedeuten nicht zwangsläufig, dass man für alle Fälle bereit ist.

Aber auch die kulturellen Präferenzen sind von Bedeutung. Der überwiegende Teil der Sportaktivitäten hat regionale Wurzeln: Hand-, Kricket-, Baseball- oder Gewichthebersport - was in einem der Länder als Profi-Sport bezeichnet wird, ist in einem anderen als exotischer Sport anzusehen und wird allenfalls von Laien ausgeübt.

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